Wissenschaftliche und publizistische Projekte

Auf dieser Seite finden Sie über die Liste der Veröffentlichungen von Dozenten und Mitarbeitern am Institut  hinaus (siehe -> 7.2. Publikationen ) abgeschlossene und aktuelle wissenschaftliche und publizistische Projekte, die ausdrücklich am LFI der DAP oder in Zusammenarbeit mit dem Institut erarbeitet wurden.

Vergütung für Kindertherapien – Folgen des neuen Psychotherapeutengesetzes

Ulrich Rüth und Anna Rung haben sich mit der Problematik der Vergütung von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapien, auch unter dem Aspekt der Veränderungen aufgrund der universitären Direktausbildung für Psychotherapeuten auseinandergesetzt. Es wird eine höhere Vergütung für diese Therapien im Vergleich zur Therapie für Erwachsene eingefordert aufgrund der bei ihr entstehenden besonderen Aufwendungen, aber auch wegen der Notwendigkeit, das Angebot von Kinder- und Jugendlichentherapien auch künftig hinreichend attraktiv zu machen.

Rüth, U.; Rung, A. (2020): Weshalb braucht es einen Zuschlag für Kinder- und Jugendlichentherapien? Dynamische Psychiatrie, 53: 28-34. Volltext

Wendepunkte in der Psychotherapie

Nataly Hoffmann, Ltd.Psychologin an der Klinik Menterschwaige, und Margit Schmolke, Leitung des LFI in München, haben sich mit Wendepunkten in der Psychotherapie befasst. Ursprünglich ein Vortrag auf dem 18. Kongress der WADP im April 2017 in Florenz, jetzt erschienen in PDP.

Am 04. Dezember 2020 werden Margit Schmolke und Nataly Hoffmann einen online-Vortrag zum Thema halten.

Abstract (gekürzt): Auf Basis einer empirischen Befragung von Psychotherapeuten werden Phasen von Stagnation, Irritation und Beziehungsbrüchen vor dem Wendepunkt beschrieben. Die Bedeutung der therapeutischen Beziehung wird hervorgehoben. Die Psychotherapieliteratur bezeichnet Wendepunkte im komplexen intersubjektiven Raum der Patient-Therapeut-Beziehung als »Gegenwartsmomente« – diese werden von den Autorinnen ausführlich beschrieben.

Hoffmann, N.; Schmolke, M. (2019): Wendepunkte in der psychodynamischen Psychotherapie. Psychodynamische Psychotherapie, PDP, 18: 114-121. Volltext

Antragsverfahren für Psychotherapie

im Rahmen der kassenärztlichen Versorgung bei tiefenpsychologisch fundierter Kinder- bzw. Jugendlichen-Psychotherapie.

Im Jahr 2018 haben sich Ulrich Rüth und Anna Rung vertieft mit Ärztlichen Konsiliarberichten im Rahmen des Antrags auf tiefenpsychologische Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen befasst. Hierzu ist ein Zeitschriftenbeitrag in der Zeitschrift Psychodynamische Psychotherapie angenommen worden, in Druck 2021. Abstract

Weitere Analysen zu Kassenanträgen sind in Vorbereitung.

Dokumentation von Supervisionen

Ulrich Rüth und Anna Rung befassten sich in Zusammenarbeit mit Ausbildungs-Supervisionen am Institut mit der Erarbeitung einer rationellen Dokumentation. U. Rüth, A. Rung (2018): Ein Dokumentationsblatt zur strukturierten Dokumentation von tiefenpsychologisch-fundierten (Ausbildungs-)Supervisionen. Psychodynamische Psychotherapie, PDP, 17: 20-25. ->zum Volltext des hierzu erschienenen Artikels.

What’s going on in a Balint Group?

Converting Balint into online

Aufgrund der aktuellen Situation werden Veranstaltungen wie auch unsere Balintgruppe online abgehalten. Bisher gibt es keine (publizierten) Anwendungsbeobachtungen zu Gruppenprozessen und spezifischen Aspekten beim Wechsel einer Balinitgruppe aus dem Präsenzmodus in den Online-Modus. Das von der Arbeitsgruppe am Institut ausgearbeitete Paper Converting Balint into online  ist inzwischen erschienen (Dynamische Psychiatrie, 54(1):114-123) und kann online abgerufen werden. Volltext

Negative Fähigkeit nach Bion und Balintgruppenarbeit

Negative Fähigkeit nach W.R. Bion geht über Bions Containment-Konzept deutlich hinaus und meint die Fähigkeit, Unbewusstes und Vorbewusstes  aktiv in einem kreativen Prozess aufzunehmen. Die Arbeitsgruppe am Institut hat Balintgruppen unter dem Aspekt dieses Konzepts analysiert. Das hierzu verfasste Paper ist 2020 im Balintjournal erschienen und als open access online abrufbar. -> Volltext

Leiterverhalten in der Balintgruppe

Anhand eines komplexen Fallberichts aus der Balintgruppe wird das Konzept der parasitären Beziehung nach Bion aufgegriffen. Beitrag im Balintjournal, September 2019. -> Volltext

Co-Leitung in Balintgruppen

Im Zeitraum 2011 bis Anfang 2014 haben sich Astrid Holch und Ulrich Rüth im Rahmen der laufenden Balintgruppe des Instituts einer qualitativen Studie der Thematik Co-Leitung in Balintgruppen gewidmet. Hieraus ist ein Kongressvortrag auf dem Internationalen Balintkongress in Heidelberg September 2013 entstanden, der in erweiterter Fassung im Balintjournal 2014, 1. Heft, erschienen ist: Rüth, U.; Holch, A. (2014): Co-Leitung in Balint-Gruppen. Balint Journal, 15: 11-16. Abstract (engl.) – Balintkongress Metz 2013, Kongressbeitrag (Englisch) -> Volltext  – Balintkongress Metz 2013, Kongressbeitrag in französischer Sprache, Bulletin Balint ->  Volltext 

Die Balintgruppe als Container für die Not des Arztes

Publikation von Ulrich Rüth und Astrid Holch 2012 im Rahmen des Themenhefts Gruppenpsychotherapie, herausgegeben von Astrid Thome.  -> Volltext